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Bernhard Cinéma

Die alten TV-Schmöker auf der Leinwand des Bernhard Theaters.

Bald ist es 77 Jahre her, dass ein Baselbieter Schauspieler im Tanzhaus Esplanade am Bellevue sein Theater eröffnete: Rudolf Bernhard.

Er leitete das Haus 20 Jahre lang und stand selber noch bis 5 Tage vor seinem Tod auf der Bühne. Zusammen mit Schaggi Streuli, Alfred Rasser, Zarli Carigiet und vielen anderen förderte er das Volkstheater. Später begeisterten Ruedi Walter, Margrit Rainer, Paul Bühlmann, Jörg Schneider, Ines Torelli und Walter Roderer die Menschen im Bernhard Theater.

In vielen Familien versammelte man sich am Samstag Abend in der Stube vor dem Fernseher und schaute gemeinsam die Theateraufführungen aus dem Bernhard Theater an. Ein paar Prunktstücke aus dieser Zeit haben wir aus dem Staub gebuddelt und präsentieren einmal monatlich die Bernhard-Stars der vergangenen Zeiten auf der Leinwand.

Das Bernhard Theater wird zum Bernhard Cinéma!

Termine

Januar 2020

Mo

20

Jan
19.00

Bernhard Cinéma

Die alten TV-Schmöker auf der Leinwand des Bernhard Theaters.

Erhältlich CHF 15

Februar 2020

Mo

24

Feb
19.00

Bernhard Cinéma

Die alten TV-Schmöker auf der Leinwand des Bernhard Theaters.

Erhältlich CHF 15

März 2020

Mo

16

Mär
19.00

Bernhard Cinéma

Die alten TV-Schmöker auf der Leinwand des Bernhard Theaters.

Erhältlich CHF 15

April 2020

Mo

27

Apr
19.00

Bernhard Cinéma

Die alten TV-Schmöker auf der Leinwand des Bernhard Theaters.

Erhältlich CHF 15

Mai 2020

Mo

25

Mai
19.00

Bernhard Cinéma

Die alten TV-Schmöker auf der Leinwand des Bernhard Theaters.

Erhältlich CHF 15

Juni 2020

Mo

15

Jun
19.00

Bernhard Cinéma

Die alten TV-Schmöker auf der Leinwand des Bernhard Theaters.

Erhältlich CHF 15

20. Januar 2020: Polizist Wäckerli

Polizist Wäckerli ist ein in der Schweiz produzierter Spielfilm aus dem Jahr 1955.

Der fünfzigjährige Allenwiler Polizist Gottfried Wäckerli hat Familiensorgen: Sein Sohn Ruedi ist in seiner Bürolehre unglücklich und lebt über seine Verhältnisse. Ausserdem sind 10'000 Franken aus der Gemeindekasse verschwunden. Wäckerlis Tochter Marti liebt den Milchmannsgehilfen Hans Bader, der verdächtigt wird, 50 Franken aus der Kasse seines Meisters gestohlen zu haben. Ruedi, dem das Misstrauen seines autoritären Vaters zu viel wird, verlässt die Familie im Streit und fährt nach Zürich, wo er seine Grafiker-Talente bei der Ausstattung der "Chérie Bar" beweisen kann. Ein Betrüger prellt ihn um 3'000 Franken, die Ruedi vom Allenwiler Gemeindekassier Häberli ausgeliehen hat. Häberli wird von Wäckerli als Dieb der Steuergelder entlarvt und verhaftet. Mary, die Barmaid der Chérie Bar, versöhnt die Familie Wäckerli. Bader begleicht seine alte Schuld und gibt dann dem Milchmann die gestohlenen 50 Franken zurück. Wäckerli drückt ein Auge zu und überwindet seine Vorurteile betreffend der künstlerischen Fähigkeiten seines Sohnes Ruedi.

Drehbuch von Kurt Früh & Schaggi Streuli nach der gleichnamigen Hörspielserie von Schaggi Streuli.
Regie von Kurt Früh
Mit: Schaggi Streuli, Ruedi Walter, Margrit Rainer, César Keiser, Emil Hegetschweiler u.a.
Dauer: 1 Stunde und 44 Minuten

Videos 

Bernhard Cinéma: Polizist Wäckerli

24. Februar 2020: Hurra en Bueb

Ein Tingeltangel-Künstler kommt unversehens zu einem «Adoptivpapi» und löst in dessen Familie ein heilloses Chaos aus. Denn der Sohn ist älter als sein Vater...

Kantonsrat Bitterli (Nicolai Mylanek) und seine Frau (Margrit Rainer) möchten partout Grosseltern werden und setzen ihre Tochter und deren Mann Doktor Waldemar Bless (Inigo Gallo) unter Druck. Waldemar hat in längst vergangenen Zeiten einen unehelichen Fridolin Fingerbeeri (Ruedi Walter) seinen ehelichen Namen gegeben. Gesehen hat er in allerdings nie. Der verlorene und mittlerweile angegraute Sohn taucht eines Tages plötzlich bei Waldemar auf. Da Waldemar seiner Liebsten nicht gleich die Wahrheit sagt, kommt er in ernsthafte Schwierigkeiten. Und lügt, dass sich die Balken biegen. Unterstützt wird er dabei von Sohn Fridolin, der für seinen Papa nicht nur eine englische Lady und einen pomadigen Schweinekramautor spielt, sondern auch mit dem Dienstmädchen anbändelt.

Schwank von Franz Arnold & Ernst Bach
Regie von Inigo Gallo
Fernsehregie von Ettore Cela
Mit: Nicolai Mylanek, Margrit Rainer, Inigo Gallo, Ruedi Walter, Gisela Balzer u.a.
Dauer: 2 Stunden

Nach der Premiere im Bernhard Theater im Jahr 1977 ging das Stück auf Schweizer Tournee. Für das Fernsehen aufgezeichnet im Jahr 1978 im Studio 1 des Schweizer Fernsehens.

16. März 2020: Bäckerei Zürrer

Bäckerei Zürrer ist ein in der Schweiz produzierter Spielfilm aus dem Jahr 1957.

Der verwitwete Bäckermeister Zürrer musste seine drei Kinder alleine grossziehen. Es missfällt ihm, dass sein jüngster Sohn, der die Bäckerei übernehmen soll, von der Tochter des italienischen Kleinhändlers Pizzani ein Kind erwartet, da er diese nicht in seiner Familie haben möchte. Derweil stiehlt ihm sein ältester Sohn das letzte Geld und seine Tochter verlässt ihn. Enttäuscht verkauft Zürrer seine Bäckerei, doch als er sich mit Pizzani versöhnt, macht er den Verkauf rückgängig.

Drehbuch und Regie von Kurt Früh
Mit: Emil Hegetschweiler, Margrit Winter, Ursula Kopp, Ettore Cella, Walter Morath, Peter Brogle u.a.
Dauer: 1Stunde und 44 Minuten

27. April 2020: Liebe macht erfinderisch

Der bigamistische Täxelers Hugo Meier (Jörg Schneider) lebt nach einem exakten Stundenplan, solange, bis ein Unfall alles durcheinander bringt und seine besorgten Gattinen (Birgit Steinegger, Agnes Bühlmann) zwei Polizeistellen um Hilfe bitten. Die beiden Beamten – der eine ein scharfer Hund, der andere so naiv wie ein Erstklässler – kommen denn auch sofort ihrer Pflicht nach und stellen Untersuchungen an. Hugo hat Hilfe nun bitter nötig.

Mit der nicht ganz freiwilligen Hilfe seines Freundes und Nachbarn Oskar Stöckli (Paul Bühlmann) führt Hugo die Beamten und die Ehefrauen in eine Labyrinth phantastischer Ausreden und irrwitziger Lügen. So werden harmlose Ehefrauen zu hysterischen Zicken und wohlmeinende Freunde in heissblütige, schwule Verführer umgedichtet. Auch ein imaginäres, renitentes Kind mit Alkproblemen darf nicht fehlen. Aber irgendwann mal muss die Wahrheit ans Licht kommen.

Lustspiel von Ray Cooney
Dialektfassung von Jörg Schneider
Regie von Franz Matter
Mit: Jörg Schneider, Paul Bühlmann, Birgit Steinegger, Peter W. Staub, Agnes Bühlmann u.a.
Dauer: 1 Stunde und 43 Minuten

Für die Rolle des Taxichauffeurs in seiner eigenen Bearbeitung erhielt Jörg Schneider 1985 den Prix Bernhard!

Premiere 1984 im Bernhard Theater. Das Schweizer Fernsehen zeichnete sie im Jahr 1985 im Kronenhof-Saal in Zürich-Affoltern auf.

25. Mai 2020: Potz Millione

Jeden Woche spielt der Beamte zusammen mit Kollegen Lotto. Und jetzt haben die Zahlen eingeschlagen: Ein Fünfer ist gewonnen. Doch seine Frau, die den Lottoschein jeweils einzahlen muss, hat eine Zahl verwechselt. Statt eines Fünfer-Gewinns resultiert sogar ein Sechser. Soll man den Kollegen gegenüber ehrlich sein?

Komödie von Inigo Gallo nach Hermann Kugelstadt
Regie von Inigo Gallo
Mit: Margrit Rainer, Ruedi Walter, Ines Torelli und Inigo Gallo
Dauer: 1 Stunde und 34 Minuten

Premiere im Bernhard Theater in der Spielzeit 1979/80. Eine Fernseh-Aufzeichnung aus dem Jahr 1981.

15. Juni 2020: Der müde Ehemann

Im Mittelpunkt des Stücks steht ein Ehepaar. Fünf Jahre sind die beiden verheiratet, und bisher verlief ihre Beziehung harmonisch und in geregelten Bahnen. Als die beiden eines Abends bei einem Ball eingeladen sind, taucht die beste Freundin der Gattin auf – sie wird von ihrem Mann arg vernachlässigt und hat sich einen Geliebten zugelegt. Sie bittet ihre Freundin, ihr an diesem Abend die Wohnung für ein amouröses Abenteuer zu überlassen. Allerdings hat auch der Gatte seinem besten Freund und Geschäftspartner die Wohnung für ein Schäferstündchen angeboten. Sie sind jedoch nicht die Einzigen, die mit dem leeren Apartment liebäugeln.

Lustspiel von Ray Cooney & John Chapmann
Dialektfassung von Jörg Schneider
Regie von Franz Matter
Mit: Jörg Schneider, Paul Bühlmann, Edi Huber, Monika Kaelin, Vincenzo Biagi u.a.
Dauer: 2 Stunden und 12 Minuten

Eine Fernseh-Aufzeichnung aus dem Bernhard Theater im Jahr 1979.